Senioren wollen sich Gehör verschaffen

Der ASRV - Aargauische Senioren- und Rentnerverband - hat sich an seiner Vorstandssitzung im Januar mit aktuellen alterspolitischen Fragen befasst und das Arbeitsprogramm für 2009 diskutiert.

 

Im Vordergrund bleibt weiter die Mobilität im Alter. Die offensichtlich berechtigte Kritik an der Praxis des Straßenverkehrsamtes und damit auch an der politischen Führung lässt befürchten, dass die Gesamtheit der Seniorinnen und Senioren unverhältnismäßig in die Pflicht genommen wird.

Mit Interesse wartet der ASRV die regierungsrätliche Beantwortung der Interpellation der Großräte Marianna Mattenberger, Jörg Hunn, Richard Plüss und Jürg Stüssi durch den Regierungsrat ab. Sobald die Antworten zu den Fragen betreffend Vorgehen des Straßenverkehrsamtes bei der Prüfungspraxis der Fahrtüchtigkeit vorliegen, wird der ASRV das weitere Vorgehen festlegen. 

Das Generationenproblem bleibt ebenfalls in Diskussion und wird am 17.09.2009, im Konnex in Baden, im Rahmen eines Podiums von VPA ABB und ASRV beraten.  

Die ältere Generation nimmt den weiteren Verlauf der Einführung des Pflegegesetzes im Kanton Aargau mit reger Aufmerksamkeit zur Kenntnis und ist an einer raschen Verwirklichung des Gesund-heitsförderungs-Projektes SANA stark interessiert.  

Wenn sich ältere Menschen nachts, nach einem Theaterbesuch, Essen mit Freunden, usw. kaum mehr auf die Strasse getrauen, dann stimmt in der Gesellschaft einiges nicht mehr. Auf der einen Seite sind die Sicherheitskräfte gefordert, auf der andern Seite müssen sich die Seniorinnen und Senioren ein stärkeres Selbstbewusstsein zulegen. Der ASRV ersucht die angeschlossenen Verbände, ihre Mitglieder für die neuen Herausforderungen zu sensibilisieren.